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Anmeldeformular Theorieprüfung


Der Hundeführerschein ist kein Zeitvertreib, sondern inzwischen Gesetz: wer sich nach dem 01.07.2013 einen Hund neu angeschafft und ab dem Zeitpunkt der Anschaffung in den letzten 10 Jahren davor 2 Jahre keinen Hund gehabt hat, muss den Hundeführerschein absolvieren. Ziel der Prüfung ist es, festzustellen, ob das Halter-Hund-Team sich ohne Belästigung und / oder Gefährdung Dritter in der Öffentlichkeit bewegen kann. Die wenigsten wissen, dass dies auch neuerdings im Niedersächsischen Gesetz über das Halten von Hunden, §3, verankert ist:

§ 3
Sachkunde

(1) 1Wer einen Hund hält, muss die dafür erforderliche Sachkunde besitzen. 2Sie ist der Gemeinde auf Verlangen durch die erfolgreiche Ablegung einer theoretischen und einer praktischen Sachkundeprüfung nachzuweisen. 3Die theoretische Sachkundeprüfung ist vor der Aufnahme der Hundehaltung, die praktische Prüfung während des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen. 4Wird der Hund von einer juristischen Person gehalten, so muss die für die Betreuung des Hundes verantwortliche Person die erforderliche Sachkunde besitzen.

 

(2) 1In der theoretischen Sachkundeprüfung sind die erforderlichen Kenntnisse über

  1. die Anforderungen an die Hundehaltung unter Berücksichtigung des Tierschutzrechts,
  2. das Sozialverhalten von Hunden und rassespezifische Eigenschaften von Hunden,
  3. das Erkennen und Beurteilen von Gefahrensituationen mit Hunden,
  4. das Erziehen und Ausbilden von Hunden und
  5. Rechtsvorschriften für den Umgang mit Hunden

nachzuweisen. 2In der praktischen Sachkundeprüfung ist nachzuweisen, dass die nach Satz 1 erforderlichen Kenntnisse im Umgang mit einem Hund angewendet werden können. 3Die die Prüfung abnehmende Person oder Stelle hat über das Bestehen der jeweiligen Prüfung eine Bescheinigung auszustellen und dafür ein vom Fachministerium für verbindlich erklärtes Muster zu verwenden.

 

(3) 1Die Sachkundeprüfungen werden von Personen und Stellen abgenommen, die eine Fachbehörde zu diesem Zweck anerkannt hat. 2Die Anerkennung erhält auf Antrag, wer die für die Abnahme der Prüfungen erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweist. [...]

Quelle: http://www.recht-niedersachsen.de/21011/nhundg.htm

Kriterien für diese Bewertung sind die Sachkunde des Halters, sein praktischer Umgang mit dem Hund sowie der Erziehungsstand des Hundes. Doch nicht nur das - in Hamburg muss eine Gehorsamkeitsprüfung, wie sie auch im Hundeführerschein geprüft wird, vorgelegt werden, um den Hund vom generellen Leinenzwang befreien zu können. In Schleswig-Holstein ist die Prüfung notwendig, um einen als "gefährlich" eingestuften Hund führen zu dürfen. In Wien sind alle Besitzer, welche einen Hundeführerschein nachweisen können, ein Jahr von der Hundesteuer befreit. Ebenfalls müssen dort Halter von sogenannten "Listenhunden" den Schein erwerben, wie auch in Frankreich u.a.

Niedersachen, Schleswig-Holstein und Hamburg ist der Hundeführerschein des BHV e.V. als Sachkundenachweis bereits anerkannt. In anderen Bundesländern liegt dieser noch zur Prüfung vor.

 

Was erwartet mich beim Hundeführerschein?

Die Prüfung besteht aus drei Teilbereichen: 

  • Überprüfung des theoretischen Wissens des Halters
  • Überprüfung der Halter-Hund-Beziehung
  • Überprüfung von Halter und Hund in alltäglichen Situationen

 Zusätzlich gibt es zwei Prüfungsstufen:

  • Stufe 1 findet ausschließlich an der Leine statt.
  • Stufe 2 beinhaltet zusätzlich Anteile, bei denen der Hund frei läuft.

 

Prüfungsablauf

Die theoretische Prüfung des Hundehalters erfolgt in schriftlicher Form. Dabei werden Fragen aus folgenden Bereichen in einem Multiple-Choice-Verfahren geprüft:

  • Hund und Recht
  • Verhalten des Hundes
  • Der Hundehalter in der Öffentlichkeit
  • Haltung / Pflege / Gesundheit / Ernährung
  • Welpenkauf und –aufzucht
  • Lernverhalten des Hundes Mensch-Hund-Beziehung / Hilfsmittel in der Hundeerziehung

Das Bestehen der Theorieprüfung ist Voraussetzung für das Ablegen der praktischen Prüfung. Erfolgt die praktische Prüfung mehr als ein Jahr nach Ablegen der Theorieprüfung, muß die Theorieprüfung wiederholt werden.

 

Die praktische Prüfung findet in drei unterschiedlichen Umgebungen statt:

  • in einer ablenkungsarmen Umgebung (z.B. abgeschiedene Wiese, Hundeplatz, ruhiger Parkplatz)
  • in einer belebten öffentlichen Grünanlage bzw. einem Hundeauslaufgebiet
  • im innerstädtischen Bereich (z.B. Fußgängerzone)

Hör- sowie Sichtzeichen sind erlaubt. Der Hund sollte beim Ablegen der Prüfung mindestens 12 Monate alt und mit einem Mikrochip gekenntzeichnet sein. Der Halter muß nachweisen, daß der Hund geimpft und haftpflichtversichert ist.

Der Einsatz von folgenden Hilfsmitteln ist erlaubt:

  • Festverschnallbares Halsband oder Halsband mit Zugstopp
  • Halti, Brustgeschirr (nicht mit Zugwirkung unter den Achseln!)
  • Leine, Pfeife

Körperlich beeinträchtigte Hundehalter und Halter von beeinträchtigten Hunden dürfen nach Absprache mit dem Richter weitere Hilfsmittel einsetzen. Der Einsatz von Futter, Spielzeug, Streicheln und Lob ist erlaubt. Die Halter-Hund-Teams werden in der jeweiligen Prüfungssituation einzeln überprüft.

Auch wenn ein Hund ein Problempotential erkennen läßt, kann das Halter-Hund-Team die Prüfung bestehen, wenn der Halter durch seinen praktisches Wissen und sein Handling zeigt, daß er um die Probleme seines Hundes weiß, sich entsprechend verhält und dadurch eine Gefährdung oder Belästigung seiner Umgebung ausschließt.
 

Prüfungssituation: Ablenkungsarme Umgebung
In der Prüfungssituation werden Gehorsamsübungen und Handling geprüft. Die einzelnen Übungen können nach Einschätzung des Richters mehrfach und in wechselnder Reihenfolge abverlangt werden, beispielsweise

  • kontrolliertes ein- und aussteigen ins Auto
  • Kommen auf Ruf
  • Gehen an lockerer Leine
  • Sitz, Platz, Steh
  • Bleib
  • u.s.w.

In Stufe 1 werden die Übungssituationen mit angeleintem Hund gezeigt, in Stufe 2 werden die Übungssituationen zusätzlich mit freilaufendem Hund gezeigt. Reize, mit denen das Halter-Hund-Team konfrontiert werden sollten, können z.B.sein:

  • Skater
  • Jogger
  • Radler
  • Mofas
  • Roller
  • spielende Kinder
  • Kinderwagen
  • Rollstuhl
  • Rollator
  • Personen mit Krücken
  • schwankende, alkoholisierte Personen
  • ungewöhnlich gekleidete Personen
  • Personen mit angeleintem und freilaufendem Hund
  • Reiter
  • Wild
  • u.s.w.

Mindestens vorkommen müssen: Personen, die ein für den Hund ungewöhnliches oder auffälliges Erscheinungsbild haben (mindestens zwei Mal) Personen, die den Hund in schneller Fortbewegung überholen oder ihm entgegen kommen (mindestens drei verschiedene Situationen) Begegnung mit einem angeleinten und einem freilaufenden Hund. Weitere Situationen sind z.B.:

Halter geht mit angeleintem Hund, Kinder kommen und wollen den Hund streicheln.

Eine Fremdperson geht direkt auf den Hund zu und versucht, freundlich-aufdringlich Körperkontakt zum Hund aufzunehmen.

Eine Fremdperson geht auf den Halter zu, spricht ihn an und schüttelt ihm die Hand.

Halter und Hund gehen durch eine ihnen entgegen kommende Menschengruppe (mindestens 5 Personen) hindurch.

Ein Hundehalter mit einem sich neutral verhaltenden, angeleinten Hund begegnet dem Halter-Hund-Team, bleibt auf gleicher Höhe stehen und beginnt ein Gespräch und geht nach kurzem Gespräch weiter.


Prüfungsteil C - Innerstädtische Bereich

In diesem Prüfungsteil werden alle Übungen mit angeleintem Hund absolviert. Der Prüfungsteil soll den Charakter eines Stadtbummels haben. Geprüft werden Gehorsamsübungen und das Verhalten in normalen Begegnungssituationen in einem belebten Innenstadtbereich (z.B. Fußgängerzone). Die einzelnen Übungen können nach Einschätzung des Richters mehrfach und in wechselnder Reihenfolge abverlangt werden. Begegnungssituationen sollten sich aus dem öffentlichen Verkehr ergeben. Andernfalls müssen sie mit Auftragspersonen gestellt werden.

Folgende Situationen sollten vorkommen:

  • Halter und Hund fahren Fahrstuhl mit anderen Personen.
  • Halter und Hund begegnen auf einem schmalen Weg einer anderen Person
  • Halter und Hund suchen ein Cafe/Restaurant auf und nehmen kurz Platz
  • Halter und Hund suchen ein Geschäft auf
  • Halter und Hund werden von einem Passanten geschnitten
  • Halter und Hund fahren Bus oder Bahn
  • Halter und Hund gehen an einer stark befahrenen Straße entlang

Quelle der Prüfungsinhalte und Weiterführendes auf www.bhv-net.de.

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